73 Coaching vom Guru

Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil einer Serie, in der ich ein 90-Tage-Programm (“WakeUp Productive”) zur Steigerung meiner persönlichen Produktivität durchlaufe. Einen Überblick über das Programm und wie alles begann, finden Sie hier: Eigene Produktivität verdoppeln?

In diesem Beitrag will ich kurz ein paar Eindrücke von meinem kürzlich erhaltenen Coaching bei einer amerikanischen Kollegin weitergeben. Anlass des Coachings war ein Angebot von Eben Pagan, also dem Mann, dessen Zeitmanagement Training ich hier absolviere und dokumentiere.

Coaching-Varianten

Ich weiß nicht, woran das liegt, aber die meisten Leute denken anscheinend, dass Coaching in erster Linie ein neues Wort für Therapie ist. Bei vielen Coaching-Angeboten wird in erster Linie mit dem Beheben von Problemen und Beschwerden geworben. 
Das ist auch teilweise richtig, teilweise nicht.

Der Begriff Coaching ist ja weder geschützt noch verbindlich definiert. Jeder kann sich Coach nennen und sich seinen Coaching-Bereich frei wählen.
Es gibt auf jeden Fall auf der einen Seite Leute, die sich in erster Linie mit der ganzen Problem- und Beschwerdeseite beschäftigen und dann gibt es auch noch diejenigen, die das Coaching ganz anders auffassen. Wie? Mehr so in Richtung Beratung würde ich sagen.

Bei dem Coaching, das ich jetzt in Anspruch genommen habe, war das auch so. Es war eher eine Konsultation, d.h. ich spreche mit jemandem, der mehr Ahnung von einem bestimmten Bereich hat als ich. In meinem speziellen Fall ging es um das Marketing von Informationsprodukten.

Mein Coach war eine Frau mit dem Namen Carrol Baker, wohnhaft in Kalifornien, USA. Da sie also in der PST-Zeitzone (minus 9 Stunden zu uns) lebt, mussten wir uns einen Termin überlegen, an dem wir beide wach sind. Das Coaching selbst haben wir über den kostenlosen Internet-Telefonie-Dienst “Skype” gemacht. Alternativ hätte sie mich angerufen.
Geeinigt hatten wir uns dann auf 12 Uhr ihrer Zeit, also 21 Uhr für mich. Der Zeitrahmen lag bei 45 Minuten.

Coaching-Ansatz

Carrol hat als Coach auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht. Sie begann damit, sich ein wenig über meine Situation und mein Anliegen erzählen zu lassen. 
Im Allgemeinen ging es bei diesem Coaching gar nicht um Probleme und Beschwerden, sondern wie gesagt eher Konsultation. Carrol arbeitet in einem Team von Coaches für Eben Pagan, bei dem ich das Angebot aufgegriffen hatte. Ich habe sie nicht gefragt, welche Art von Ausbildung oder Qualifikation sie vorzuweisen hat, kann aber sagen, dass sie sich wie ein professioneller Coach verhalten hat.

Sie hat mir verschiedene Möglichkeiten und Ansätze gezeigt, wie ich in meiner Situation vorgehen kann. Dabei konnte ich deutlich spüren, dass sie selbst über Erfahrung in dem Bereich verfügt. Sie konnte in einigen Bereichen die von mir beschriebenen Methoden und Wege verfeinern und kompetent ergänzen.

Ergebnisse

Was kam raus? Nun, erstmal war das Gespräch für mich als Orientierung hilfreich, weil ich abklären bzw. bestätigen lassen konnte, dass verschiedene von mir ergriffene Maßnahmen auch den Empfehlungen von Carrol entsprechen – also eine gewisse Bestätigung von der Fachfrau. Außerdem konnte Carrol mir sehr interessante Hinweise geben, wo ich meine Ansätze noch erweitern und sinnvoll ergänzen kann.

Als Sahnehäubchen obendrauf habe ich eine kostenlose Probe-Mitgliedschaft in Eben’s “GURU Coaching Club” bekommen. Der Hammer!

Dazu die nächsten Tage mehr.

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